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Akademisches Auslandsamt

Aufgaben des Auslandsamts

Partner weltweit

Das Akademische Auslandsamt versteht sich als Koordinator, Initiator und Ansprechpartner hinsichtlich aller Auslandsaktivitäten der Hochschule Mittweida in enger Kooperation mit dem Prorektorat für internationale Beziehungen und den Fakultäten.

Die Internationalisierung der Hochschule

Die Internationalisierungsstrategie der Hochschule Mittweida verfolgt als übergreifendes Ziel das Erreichen ständig erneuerter internationaler Anerkennung und Reputation der Hochschule Mittweida. Die Hochschule soll weltweit vernetzt sein. Es sollen relativ beständige internationale Partnerschaften gehalten werden, die durch akademische Aktivitäten zur Internationalisierung der Hochschule beitragen. Die Hauptziele der Internationalisierungsstrategie sind:

1.      Ausbildung qualifizierter internationaler Fachkräfte mit Hochschulabschluss für den sächsischen Arbeitsmarkt

 

a. Gewinnung von Vollzeitstudierenden für alle Studiengänge (Sie absolvieren das vollständige Studium bis zum Abschluss.)

b. Austausch von Kurzzeitstudierenden mit Partneruniversitäten (Sie absolvieren nur ein bis drei Semester, ohne Abschluss.)

c.  Administrative und fachliche Betreuung ausländischer Studierender sowie  Förderung einer Willkommenskultur

Durch die Vermarktung der eigenen Bildungs- und Forschungsangebote gegenüber ausländischen Partnern und Studierenden leistet die Hochschule einen Beitrag zur Gewinnung und Ausbildung qualifizierter internationaler Fachkräfte für den deutschen und besonders den sächsischen Arbeitsmarkt. Die Hochschule profiliert sich auf diesem Weg als Partner der sächsischen Wirtschaft zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Die Absolventen werden durch den international geprägten Denkansatz in Lehre und Forschung auf die Herausforderungen der globalisierten Welt vorbereitet. In ihrer beruflichen Tätigkeit sollen sie in der Lage sein, internationale Kontakte und Projekte ihrer Firma auf- bzw. auszubauen und Deutschland weltweit als Standort zu stärken. Im Sinne von Diversity Management achtet die Hochschule auf Chancengleichheit und setzt sich gegen Diskriminierung ein. Die aus der unterschiedlichen Herkunft und Weltanschauung resultierende nationale Vielfalt in der Studierendenschaft wird als Bereicherung des Campuslebens zur Entwicklung von Toleranz, Verständnis und interkultureller Kompetenz bei den Hochschulangehörigen genutzt.

2.      Ausbildung deutscher Studierender mit internationalen Erfahrungen und Kontakten sowie Sprachkenntnissen

a.      Entsendung von Studierenden ins Ausland zu Studium, Praktikum, Fach- und Sprachkursen

b.     Förderung gemeinsamer Aktivitäten deutscher und ausländischer Studierender über den Cosmopolitan Club

In der Ausbildung der deutschen Studierenden wird Auslandsmobilität gefördert, um den Horizont der Studierenden zu erweitern, ihre Sprachkompetenz zu stärken und Interesse an internationalen Aktivitäten zu wecken. Solche Absolventen sind in der Lage, im späteren Berufsleben zur Internationalisierung der deutschen Wirtschaft beizutragen.

3.      Fortsetzung des Bologna-Prozesses zur Stärkung internationaler Mobilität und Verbesserung der Anerkennung von Studienleistungen

a.      Lehr- und Studienaufenthalte im Ausland zur Gewinnung von Erfahrungen

b.     Englischsprachige Studienangebote an der Hochschule

c.      Internationale Gastlehraufenthalte an der Hochschule

d.     Learning Agreements als Grundlage der Anerkennung von Studienleistungen

Die Hochschule fühlt sich der Mitgestaltung des europäischen Integrationsprozesses im Hochschulbereich (Bologna-Prozess) verpflichtet. Mit der Modularisierung der Studiengänge, der Einführung von ECTS und des „Diploma Supplements“ sowie einer aktiven Teilnahme an europäischen Programmen, allen voran dem ERASMUS-Programm, erfolgten wichtige Schritte zur europäischen Integration. In der Lehre hat die weitere Ausgestaltung des Bolognaprozesses Priorität. Es werden internationale Mobilitäten von Lehrpersonal und Studierenden gefördert. Das wirkt auf die Lehre und das Studium zurück. Aus den Aufenthalten werden Erfahrungen gewonnen hinsichtlich der Vergleichbarkeit des Studiums sowie der Kombinierbarkeit von Modulen. Diese fließen in die Bewertung im Ausland erbrachter Studienleistungen ein und tragen zur Vereinfachung der Anerkennungspraxis bei. Über standardisierte Learning Agreements aus Förderprogrammen werden dafür Regularien bereitgestellt. Die Mobilität dient zugleich der Pflege akademischer Hochschulkontakte, was den Hochschulwechsel der Studierenden für Auslandsaufenthalte oder ihren Übergang in Masterprogramme erleichtert. Die Hochschule baut des Weiteren ein Angebot an englischsprachigen Studienangeboten auf. Die eigenen Studierenden erhalten dadurch eine sprachliche Qualifikation und eine internationale Orientierung. Internationale Studierende werden zu einem Studienaufenthalt an der Hochschule angeregt. Das Ziel ist auch die Festigung von internationalen Partnerschaften, um über einen gegenseitigen Austausch für die eigenen Studenten mehr Plätze mit englischsprachigen Studienangeboten im Ausland bereitstellen zu können.

4.      Mitgestaltung des weltweiten Hochschulraumes durch die Entwicklung von Doppelprogrammen

a.      Abgleich der Lehrprogramme im Rahmen von Hochschulpartnerschaften

b.     Sprachliche und interkulturelle Vorbereitung

c.      Fachliche und administrative Betreuung der Teilnehmer

 Ein wichtiges Instrument internationaler Vernetzung ist die Entwicklung von Doppelabschlussprogrammen. In Kasachstan und China hat die Hochschule auf diesem Weg Partnerschaften gebildet. Nun wird das Modell der Doppelabschlüsse in den europäischen Hochschulraum getragen. Zielländer sind die ehemaligen GUS-Staaten Ukraine, Belarus und Russland. Das erfolgreiche Entwickeln und Umsetzen solcher Programme führt zu intensiven und stabilen Hochschulpartnerschaften. Sie ermöglichen ein zielgerichtetes Rekrutieren guter internationaler Studierender. Solche Partnerschaften bieten zugleich eine solide Grundlage für internationale Projektarbeit.

5.      Internationale Projektarbeit als Grundlage akademischer Netzwerkbildung und zur Finanzierung für Mobilität

a.      ERASMUS, STIBET I und III, PROMOS

b.     Fachliche Projekte in den Fakultäten

Die Teilnahme an internationalen Projekten für Lehre und für Mobilität gehört zu den tragenden Säulen der internationalen Arbeit an der Hochschule Mittweida. Nationale und internationale Förderprogramme werden genutzt. Herzstück der europäischen Kooperationen ist das EU-Programm ERASMUS. Die Hochschule Mittweida arbeitet sehr eng mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst zusammen. DAAD-Projekte sichern die Betreuung ausländischer Studierender und fördern die Auslandsmobilität von Studierenden weltweit (STIBET I, STBET III, PROMOS). Fakultätsspezifische Projekte mit wechselnden Schwerpunkten tragen zur fachlichen Vernetzung mit internationalen Partnern bei. Markante aktuelle Ergebnisse solcher Projektarbeit sind zwei Onlineportale mit englischsprachigen Studienangeboten auf dem Gebiet der sozialen Arbeit (SW Vircamp) und der Medien (EVA-European Virtual Academy).

6.      Internationale Forschungskooperation zum Nutzen von Hochschule und Wirtschaft in Sachsen

Mit über 80 dauerhaft aktiven Forschungspartnern weltweit ist die Hochschule Mittweida in der internationale Forschungskooperationen sehr gut aufgestellt. Über Forschungsprojekte fördert die Hochschule den internationalen und interkulturellen Management- und Fachdialog mit der Industrie und Dienstleistungsunternehmen. Der Ausbau von Lehr-, Forschungs- und Entwicklungsangeboten für diese Partner ist auch Ziel der internationalen Arbeit.

 

Saskia Langhammer

Willkommen im Auslandsamt! Wir informieren Sie über die internationalen Kontakte der Hochschule.
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