Neue ERASMUS+-Projekte bewilligt

Freitag 06. Juli 2018, 09:15

Über das europäische Projekt ERASMUS+ erhält die Hochschule jeweils für zwei Studienjahre Stipendienmittel zur Förderung der Mobilität von Studierenden und Personal. Für den Zeitraum 2018-20 wurden im Juni mehrere Projekte bewilligt. Sie betreffen die Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen innerhalb der EU (Programmlinie KA 103) und ausgewählten Partnern weltweit (Linie KA 107).

Die Fördermittel sind für 3-12monatige Studienaufenthalte von Studierenden aller Fakultäten gedacht. Die im Ausland erbrachten Studienleistungen sind nach der Rückkehr anzuerkennen. Die Anerkennungsquote sollte nicht unter 90% liegen. Alle Fakultäten sind aufgefordert, dazu interne Regelungen zu schaffen. Sie sollen zu einem deutlichen Anstieg der studentischen Mobilität führen. Gefördert werden auch Lehr- und Weiterbildungsaufenthalte an den Partneruniversitäten, um Netzwerke zu schaffen, die wiederum die studentische Mobilität voranbringen. Diese Ziele entspechen der Internationalisierungsstrategie der Hochschule.

Für Kooperationen außerhalb von Europa lagen 765 Anträge aus Deutschland vor. Davon wurden 351 bewilligt. Die bewilligten Projekte wurden alle gleichermaßen finanziell etwas gekürzt, um möglichst viele Anträge fördern zu können. Die Hochschule Mittweida war erfolgreich mit ihren Partnerschaften in Belarus (Belarussische Staatliche Universität), Russland (Russische Universität für Transport) und der Ukraine (Nationale Wirtschaftsuniversität Odessa). Hier wird der Lehrkräfte- und Studierendenaustausch in bereits etablierten Doppelprogrammen gefördert. Das ist an die Fokussierung der Internationalisierungsstrategie auf Osteuopa gekoppelt. Bei der Antragstellung war nachzuweisen, welche Erfolge bisher erzielt wurden und wie man sie auszubauen gedenkt.

Außerdem beteiligte sich die Hochschule an zwei Konsortialanträgen für studentische Praktika. Für 3-12 Monate können Studierende aller Fakultäten ein außereuropäisches Praktkum gefördert bekommen. Erstmals wurde hier eine bestehende Hochschulpartnerschaft mit dem SIT in Neuseeland mit gefördert. Für die Fakultät Medien soll mit dem SIT ein Angebot für ein Praktikum erarbeitet werden und jede Seite erhielt ein Stipendium für einen Studierenden für diesen Platz.

Die ERASMUS+-Praktika werden in Kooperation mit dem Leonardobüro an der TU Dresden realisiert. Dazu besteht ein Rahmenvertrag, an dem mehrere sächsiche Hochschulen beteiligt sind. Die verfügbaren Praktikumsplätze werden innerhalb dieses Netzwerkes vergeben, so dass für alle Seiten eine gewisse Flexibilität besteht. Seitens des DAAD werden solche Konsortiem nachdrücklich unterstützt und das Büro Leosachsen wurde wiederholt mit sehr guten Ergebnissen evaluiert. Von dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch profitieren alle Teilnehmer einschließlich der Studierenden.

Nähere Informationen zu diesen Projekten erhält man im Auslandsamt der Hochschule Mittweida.

Von: International Office